Einladung zur IÖKH 2016 und zur Mitgliederversammlung des Verbandes in Marburg

Vom 20. bis 22. Mai 2016 findet an der Philipps Universität Marburg die 46. Internationale Ökumenische Konferenz der Hebräischlehrenden statt.

In diesem Rahmen wird am 20. Mai 2016 um 20.30 Uhr die nächste jährliche Mitgliederversammlung des Hebraistenverbandes stattfinden. Wir laden unsere Mitglieder hiermit herzlich zu dieser Sitzung ein.

Für Fragen rund um Einzelheiten und die Anmeldung zur Tagung setzen Sie sich bitte mit Dr. Martina Kepper von der Philipps Universität Marburg in Verbindung.


Vorläufiges Programm:

Freitag, 20. Mai 2015

Ort: Alte Universität, Lahntor 3 (Eingang Reitgasse), Alte Aula
17:00 Uhr Ankunft und Registrierung; Erfrischungen
18:00 Uhr Eröffnung mit Grußworten

18:30 Uhr        Jan Joosten, Oxford: Neue Ansichten zum Althebräischen Verbalsystem
– Öffentlicher Abendvortrag mit Aussprache
19:30Uhr         Empfang im Kreuzgang und Innenhof der Alten Universität
ca. 20:30 Uhr Mitgliederversammlung des Hebraistenverbandes in der Alten Universität.

Samstag, 21. Mai 2016

Ort: Alte Universität, Lahntor 3 (Eingang Reitgasse), Raum 01006.
Zeiten: 30 min Vortrag mit 15 min Diskussion, anschliessend 15 min Pause

09:00 Uhr        Johannes F. Diehl, Frankfurt: Philologische Bemerkungen zu Psalm 19
10:00 Uhr        Dirk Schwiderski, Heidelberg: Zum Gebrauch des Artikels bei Nomina
gentilicia und Ortsnamen
11:00 Uhr         Reinhard G. Lehmann, Mainz: Das Ende ist nahe herbeigekommen.
Zur Entstehung und Frühgeschichte der Finalbuchstaben im Westsemitischen
12:00 Uhr        Gemeinsamer Imbiss im Kreuzgang / Innenhof der Alten Universität
14:00 Uhr        Brinthanan Puvaneswaran, Berlin: Überlegungen zur Korrelation
zwischen epigraphischen Funden und der Konstruktion der
Sprachgeschichte des Hebräischen
15:00 Uhr        Elisabeth Bittner, Tübingen: Abodah Zarah – sprachlicher und
kultureller Kontext
16:00 Uhr        Karoline Ehinger, Mainz: Matt 7,4b und die nordwestsemitische
Nominalsatzsyntax (Kurzvortrag)
16:30 Uhr        Geschäftssitzung der IÖKH
18:00 Uhr        Möglichkeit zur „Stadtrundfahrt“ mit gemeinsamem Abendessen

Sonntag, 22. Mai 2016

Ort: Alte Universität, Lahntor 3, Raum 01006

9:00 Uhr          Michael Waltisberg, Marburg: Pro und contra hidden complexity im
Biblisch-Hebräischen
10:00 Uhr        Adrian Schenker, Fribourg: Eine constructus-Verbindung Singular-
Plural, Jerobeams Tempel und die Biblia Hebraica Quinta
11:00 Uhr         Martin Rösel, Rostock: Zwischen Tempus und Tradition. Die Revision
2017 der Lutherbibel
12:00 Uhr        Ende der Vorträge; Möglichkeit zum Besuch der Elisabethkirche

 

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45. Internationale Ökumenische Konferenz der Hebräischlehrenden (IÖKH)

Universität und Augustinerkloster Erfurt, 8.–10. Mai 2015

Die 45. IÖKH fand in diesem Jahr mit Erfurt zum ersten Mal in Thüringen statt. Die Konferenz, an der sich trotz Lokführerstreik bei der Deutschen Bahn mehr als 40 Kolleginnen und Kollegen aus Deutschland und der Schweiz teilnahmen, stand unter dem Thema „Hebräische Schrift zwischen Juden- und Christentum in Mittelalter und früher Neuzeit“. Anknüpfungspunkt für diese Thematik bildete das mittelalterliche jüdische Erbe der Stadt Erfurt, das erst im vergangenen Jahr in die deutsche Vorschlagsliste für das UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen wurde. Zu diesem Erbe gehören neben der ältesten in dieser Größe erhaltenen Synagoge Mitteleuropas und dem einzigartigen Silberschatz aus dem 14. Jahrhundert vor allem zwei umfangreiche Textcorpora: eine bedeutende Sammlung großformatiger Bibelhandschriften, die sich heute in der Staatsbibliothek zu Berlin befinden, und ein stetig wachsender Bestand von Grabsteinen vom mittelalterlichen jüdischen Friedhof der Stadt.

Dieses umfangreiche Erbe der mittelalterlichen jüdischen Gemeinde in Erfurt wurde während einer Exkursion am Sonntagvormittag erkundet. Die thematische Einarbeitung dafür erfolgte am Vortag mit einer Reihe von Vorträgen, zu denen ausgewiesene Spezialisten eingeladen waren. Dabei wurde nicht nur der hebräische Schriftgebrauch in den jüdischen Gemeinden, sondern auch die Übernahme hebräischer Sprache und Schrift in der zeitgenössischen christlichen Kunst und Gelehrsamkeit analysiert. Vorträge zu zentralen Arbeitsmitteln hebraistischer Forschung und Lehre (Gesenius18, BHQ) rundeten das Programm ab (zum Programm: http://www.theologie.uni-jena.de/Fakult%C3%A4t/Fachgebiete/Alte+Sprachen/Archiv/45_+I%C3%96KH-p-1525.html).

Die Tagung wurde in Kooperation der beiden Theologischen Fakultäten der Universität Erfurt und der Friedrich-Schiller-Universität Jena mit der Stadt Erfurt ausgerichtet. Die Universitäten Jena und Erfurt unterhalten seit vier Jahren eine gemeinsame Lektorenstelle für Hebräisch und semitische Sprachen, die es den beiden konfessionsverschiedenen Fakultäten ermöglicht, ihre Sprachausbildung langfristig abzusichern. Angehörige der Kath.-Theologischen Fakultät der Universität Erfurt bestreiten zudem seit einigen Jahren mit Vertretern der Stadt Erfurt gemeinsame Lehrveranstaltungen zur jüdischen Geschichte und Kultur – einschließlich Exkursionen zu den historischen Stätten.

Die Erfurter Konferenz wurde durch finanzielle Zuschüsse der Universität Erfurt, des Bistums Erfurt und der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland ermöglicht, wofür die Veranstalter herzlich danken.

Die 46. IÖKH wird vom 20. bis 22. Mai 2016 in Marburg stattfinden.

Jena, den  15.05.2015                                                           Peter Stein

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Einladung zur IÖKH 2015 und zur Mitgliederversammlung des Verbandes in Erfurt

Vom 08. bis 10. Mai 2015 findet im Augustinerkloster Erfurt die 45. Internationale Ökumenische Konferenz der Hebräischlehrenden statt.

In diesem Rahmen wird am 09. Mai 2015 um 19.00 Uhr die nächste jährliche Mitgliederversammlung des Hebraistenverbandes stattfinden. Wir laden unsere Mitglieder hiermit herzlich zu dieser Sitzung ein.

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Gelungene Mitgliederversammlung in Göttingen

Im Rahmen der 42. Internationalen Ökumenischen Konferenz der Hebräischdozentinnen und Hebräischdozenten (IÖKH) hat am 05.05.2012 die jährliche Mitgliederversammlung in Göttingen stattgefunden.

Auch in diesem Jahr war die Tagesordnung gut gefüllt. Nach dem Bericht des Vorstands und der Vorstellung der Jahresabrechnung ging es ein weiteres Mal um die Änderung der Satzung. 2011 in Wuppertal war der Vorstand mit der Abfassung eines Vorschlags für eine Präambel beauftragt worden. Diese Vorlage wurde nun diskutiert und mit zwei kleinen Anpassungen einstimmig beschlossen.

Seit 2011 sammelt ein Ausschuss des Verbands die Prüfungsordnungen für Hebräisch- bzw. Hebraicumsprüfungen. Eine Reihe angeschriebener Institutionen hat dafür bereits Prüfungsordnungen eingesandt. Die Sammlung wird fortgesetzt, um im Fall von Mitgliederanfragen zügig auskunftsfähig zu sein.

Positiv hervorgehoben wurde, dass der Verband jetzt mehr als 70 Mitglieder hat. Allein in Göttingen sind fünf neue Mitglieder beigetreten.

In Kürze soll eine neue, wiederum bearbeitete Fassung des Infoflyers erscheinen. Dieser soll den Mitgliedern die Möglichkeit bieten, den Jahresbeitrag auch im Lastschriftverfahren entrichten zu können. Bis dahin kann aber der verlinkte Infoflyer als PDF verwendet werden.

Für die Möglichkeit, die jährliche Mitgliederversammlung in Göttingen abzuhalten, dankt der Vorstand Prof. Dr. Thilo Rudnig herzlich!

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Jahressitzung 2012 während der 42. IÖKH in Göttingen

Die Jahressitzung des Hebraistenverbands e.V. 2012 rückt näher!

In diesen Tagen hat Prof. Dr. Thilo Rudnig zur 42. Internationalen Ökumenischen Konferenz der Hebräischdozentinnen und Hebräischdozenten nach Göttingen eingeladen. Die Konferenz wird vom 04. bis 06. Mai 2012 stattfinden.

In bewährter Tradition findet die Jahressitzung des Hebraistenverbands im Rahmen der IÖKH statt. Konkret ist der 05. Mai anvisiert. Ab 20 Uhr werden dann die Themen besprochen, die im letzten Jahr bearbeitet wurden.

Die Mitglieder des Hebraistenverbands erhalten dazu rechtzeitig eine Einladung inkl. Tagesordnung.

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Themenreiche Jahressitzung in Wuppertal

Im Rahmen der 41. Internationalen Ökumenischen Konferenz der Hebräischlehrenden fand am 07.05.2011 in Wuppertal die diesjährige Jahressitzung des 2010 neu gegründeten Hebraistenverbandes statt.

Der Konferenzleiter, Ephorus Dr. Alexander B. Ernst, erklärte, Ziel der Verbandsarbeit sei es, die Forschung am hebräischen Alten Testament zu fördern, die Lehre zu unterstützen und die Bedeutung des Hebräischen im öffentlichen Bewußtsein zu stärken.

Deutlich wurde vor allem, welches großes Interesse die Vereinsgründung bereits bei Theologen, Semitisten und Judaisten gefunden hat. Wichtige Themen der Verbandssitzung waren die Öffentlichkeitsarbeit des eingetragenen Vereins und die Verankerung des Hebräischen im schulischen Unterricht.

Bei den Wahlen zum Vorstand wurden Dr. Alexander B. Ernst, Dr. Jens Kotjako-Reeb, Dr. Reinhard G. Lehmann und Dr. Walburga Zumbroich gewählt, die den bisherigen Vorstand, bestehend aus Dr. Christian Rose, Dr. Michael Pietsch und Dr. Johannes F. Diehl, erweitern und dem Verband damit größere Handlungsfähigkeit ermöglichen.

Die Mitglieder erhalten in den nächsten Tagen die Protokolle.

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Herzlich Willkommen!

Wir begrüßen Sie auf den Seiten des Hebraistenverbands e.V. und freuen uns über Ihr Interesse an unserer Arbeit!

Der Verband wurde am 30.04.2010 in Rostock gegründet und hat damit gerade den 1. Jahrestag seines Bestehens gefeiert. Am 07.05.2011 findet in Wuppertal die Jahresvollversammlung statt.

Unter „Links“ steht ein „Flyer“ zum Download bereit, der über unsere Geschichte, unsere Tätigkeitsfelder und die Perspektiven des Hebraistenverbands informiert. Er kann auf Din A 4 ausgedruckt und beliebig verteilt werden; er enthält auch sämtliche Kontaktdaten inklusive einer Beitrittserklärung. Ebenfalls unter „Links“ finden Sie unsere Satzung.

Wir freuen uns über Ihre E-Mails!

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