Geschichte

Im Jahr 1971 trafen sich 14 Hebräischlehrer zu einem informellen Gedankenaustausch; seitdem gab es jährliche Treffen, ab 1979 unter dem Namen „Internationale Ökumenische Konferenz der Hebräischlehrenden“ (IÖKH).

Zweck der Treffen war zunächst, über didaktische und methodische Fragen zum Unterricht des Biblischen Hebräisch in der theologischen Ausbildung zu diskutieren.
Der bewusst breit gesteckte Rahmen sollte einen Austausch über politische wie konfessionelle Grenzen hinweg ermöglichen, und die bis dato über 40-jährige Geschichte dieser Initiative zeigt, dass die Anliegen der Beteiligten noch immer aktuell sind. Zunehmend traten in dieser Zeit auch aktuelle Themen der Bibelauslegung und der wissenschaftlichen Hebraistik in den Fokus der Diskussion.

Bis heute bietet die IÖKH ein Forum für den offenen Dialog über (biblisch-) hebräische und aramäische Texte und ihre Auslegungsgeschichte.

Die Konferenzen finden an wechselnden Orten und in einem jährlichen Rhythmus statt. Der Kreis der Teilnehmenden setzt sich dabei vor allem aus europäischen Forschenden und Lehrenden sowie Interessierten zusammen.